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Das Heilige Antlitz Jesu: Gebete und Andacht

    Heiliges Antlitz Jesu - Illustration prière catholique

    Gebete zum Heiligen Antlitz Jesu

    Die Verehrung des Heiligen Antlitzes ist eine Andacht zur Sühne für die Lästerungen und die Schändungen, die unser Herr Jesus Christus erlitten hat.

    Gebet des „Goldenen Pfeils“

    (Offenbart von unserem Herrn an Schwester Maria vom heiligen Petrus)

    Ewiger Vater, Du hast gesagt: „Bei meinem Namen will ich schwören, daß jedes Knie sich beugen und jede Zunge bekennen soll, daß ich der Herr bin.“ Darum opfern wir Dir im Geiste der Sühne das heilige Antlitz und den heiligsten Namen Jesu auf. Wir hoffen, daß durch das anbetungswürdige Antlitz und den Namen Jesu jedes Knie sich beugen wird im Himmel, auf Erden und unter der Erde und jede Zunge bekennen wird, daß Jesus Christus der Herr ist in der Herrlichkeit Gottes des Vaters. Amen.

    Möge der heiligste, hochheiligste, anbetungswürdigste, unerforschlichste und unaussprechlichste Name Gottes immerdar gepriesen, gebenedeit, geliebt, angebetet und verherrlicht sein, im Himmel, auf Erden und unter der Erde, von allen Geschöpfen Gottes und durch das Heiligste Herz unseres Herrn Jesus Christus im Allerheiligsten Sakrament des Altares. Amen.

    Weihegebet an das Heilige Antlitz

    O anbetungswürdiges Antlitz meines geliebten Jesus, Du edler Stempel der Gottheit! Ich grüße Dich, ich bete Dich an und ich liebe Dich. In tiefster Demut weihe ich Dir alle Kräfte meiner Seele und meines Herzens. Ich bitte Dich demütig, die Züge Deiner göttlichen Ähnlichkeit aufs neue und immer vollkommener in meine Seele einzuprägen, damit Dein Anblick meine ewige Freude im Himmel sei. Amen.

    Anrufung

    O Herr, zeige uns Dein Antlitz, und wir werden gerettet sein!

    Contexte Historique

    Die Andacht zum Heiligen Antlitz Jesu geht auf Offenbarungen an die Karmelitin Schwester Maria vom heiligen Petrus in Tours, Frankreich, im 19. Jahrhundert zurück. Jesus offenbarte ihr den Wunsch, dass sein von Leiden und Spott entstelltes Antlitz besonders verehrt werde, um Sühne zu leisten für die Gotteslästerungen und die Entheiligung des Sonntags. Diese Andacht wurde später durch den ehrwürdigen Diener Gottes Leo Dupont, bekannt als der „Heilige Mann von Tours“, stark gefördert und von mehreren Päpsten, darunter Leo XIII., gutgeheißen.

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